Eisenpfanne
UnbeschichtetLeichter als Gusseisen – der Klassiker der Profiküche
Die Eisenpfanne aus Kohlenstoffstahl ist das bevorzugte Werkzeug französischer und spanischer Spitzenköche. Leichter und reaktionsschneller als Gusseisen, aber mit denselben Vorteilen: Sie wird eingebrannt, baut eine natürliche Antihaftschicht auf und hält praktisch ewig. Wer die Gusseisenpfanne zu schwer findet, aber nicht auf deren Qualitäten verzichten möchte, ist hier richtig. Der Lernaufwand ist ähnlich – aber es lohnt sich.
- Omeletts
- Pfannkuchen
- Spiegeleier
- Fisch
- Fleisch
- Gemüse
Wie Gusseisen: nach dem Kochen heiß auswischen, bei Bedarf mit heißem Wasser und Bürste reinigen, sofort trocknen, dünn einölen. Nicht spülmaschinenfest. Kann bei langer Lagerung rosten – dann einölen.
Alle Herdarten (Induktion, Gas, Ceran, Elektro) und Backofen
Nahezu unbegrenzt, wird mit der Zeit besser
Einbrennen – Schritt für Schritt
Auch Eisenpfannen müssen eingebrannt werden. Der Prozess ist identisch zur Gusseisenpfanne, geht aber etwas schneller da die Pfanne dünner ist und sich gleichmäßiger erhitzt.
Fabrikbeschichtung entfernen: mit heißem Wasser und Spülmittel reinigen (nur beim allerersten Mal)
Pfanne auf dem Herd bei mittlerer Hitze vollständig trocknen
Gesamte Innenfläche dünn mit Öl einreiben (Leinöl oder Sonnenblumenöl empfohlen)
Bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen bis leichter Rauch entsteht, dann abkühlen lassen
Vorgang 3–4 Mal wiederholen
Eisenpfannen sind dünner als Gusseisen und reagieren schneller auf Temperaturänderungen. Das macht sie ideal für präzises Kochen – aber auch anfälliger für ungleichmäßige Hitze bei günstigen Modellen.