Gusseisenpfanne

Unbeschichtet

Hervorragende Wärmespeicherung – wird mit den Jahren besser

Gusseisen ist das traditionsreichste aller Pfannenmaterialien. Wer Geduld mitbringt, wird mit einer Pfanne belohnt, die sich über Jahre und Jahrzehnte zu einem persönlichen Kochgerät entwickelt – je mehr man damit kocht, desto besser wird die natürliche Antihaftschicht. Eine gut eingebrannte Gusseisenpfanne hält Temperaturen auch bei kaltem Gargut konstant und erzeugt eine hervorragende Kruste. Der einzige echte Nachteil: das Gewicht.

🏋️
Geeignet für
  • Steaks
  • Bratkartoffeln
  • Cornbread
  • Schmoren
  • Grillen
Pflege & Reinigung

Niemals spülmaschinenfest und kein Einweichen in Wasser. Nach dem Kochen heiß auswischen, bei Bedarf kurz mit heißem Wasser und einer Bürste reinigen, sofort trocknen und dünn mit Öl einreiben.

Herd & Backofen

Alle Herdarten (Induktion, Gas, Ceran, Elektro) und Backofen – nahezu uneingeschränkt

Lebensdauer

Praktisch unbegrenzt, wird mit der Zeit besser

Einbrennen – Schritt für Schritt

Neue Gusseisenpfannen müssen vor der ersten Verwendung eingebrannt werden, um eine natürliche Antihaftschicht (Patina) aufzubauen. Dieser Vorgang dauert 1–2 Stunden, muss aber nur einmal gründlich durchgeführt werden.

1

Pfanne mit heißem Wasser und Spülmittel reinigen (nur beim allerersten Mal) und vollständig trocknen

2

Gesamte Oberfläche innen und außen dünn mit Pflanzenöl mit hohem Rauchpunkt einreiben (z.B. Leinöl, Sonnenblumenöl)

3

Überschüssiges Öl mit einem Tuch abwischen – die Schicht soll hauchdünn sein

4

Pfanne umgekehrt bei 200–230 °C für 60 Minuten in den Backofen

5

Im Ofen abkühlen lassen, Vorgang 2–3 Mal wiederholen für eine robuste Patina

💡

Je öfter mit der Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze mit Öl oder Fett gebraten wird, desto stärker und gleichmäßiger wird die Patina. Säurehaltige Speisen (Tomaten, Wein) in den ersten Monaten meiden.