Gusseisenpfanne
UnbeschichtetHervorragende Wärmespeicherung – wird mit den Jahren besser
Gusseisen ist das traditionsreichste aller Pfannenmaterialien. Wer Geduld mitbringt, wird mit einer Pfanne belohnt, die sich über Jahre und Jahrzehnte zu einem persönlichen Kochgerät entwickelt – je mehr man damit kocht, desto besser wird die natürliche Antihaftschicht. Eine gut eingebrannte Gusseisenpfanne hält Temperaturen auch bei kaltem Gargut konstant und erzeugt eine hervorragende Kruste. Der einzige echte Nachteil: das Gewicht.
- Steaks
- Bratkartoffeln
- Cornbread
- Schmoren
- Grillen
Niemals spülmaschinenfest und kein Einweichen in Wasser. Nach dem Kochen heiß auswischen, bei Bedarf kurz mit heißem Wasser und einer Bürste reinigen, sofort trocknen und dünn mit Öl einreiben.
Alle Herdarten (Induktion, Gas, Ceran, Elektro) und Backofen – nahezu uneingeschränkt
Praktisch unbegrenzt, wird mit der Zeit besser
Einbrennen – Schritt für Schritt
Neue Gusseisenpfannen müssen vor der ersten Verwendung eingebrannt werden, um eine natürliche Antihaftschicht (Patina) aufzubauen. Dieser Vorgang dauert 1–2 Stunden, muss aber nur einmal gründlich durchgeführt werden.
Pfanne mit heißem Wasser und Spülmittel reinigen (nur beim allerersten Mal) und vollständig trocknen
Gesamte Oberfläche innen und außen dünn mit Pflanzenöl mit hohem Rauchpunkt einreiben (z.B. Leinöl, Sonnenblumenöl)
Überschüssiges Öl mit einem Tuch abwischen – die Schicht soll hauchdünn sein
Pfanne umgekehrt bei 200–230 °C für 60 Minuten in den Backofen
Im Ofen abkühlen lassen, Vorgang 2–3 Mal wiederholen für eine robuste Patina
Je öfter mit der Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze mit Öl oder Fett gebraten wird, desto stärker und gleichmäßiger wird die Patina. Säurehaltige Speisen (Tomaten, Wein) in den ersten Monaten meiden.